Komplexe Themen klar und verständlich zu kommunizieren, ist für viele Fachleute eine Herausforderung. Ich hatte die große Freude, das Wuppertal Institut dabei zu unterstützen, seine Forschung für nachhaltiges und klimafreundliches Leben klarer und wirkungsvoller zu vermitteln. Denn Wissenschaft kann nur dann echte Veränderung bewirken, wenn sie verstanden wird.

Wissenschaft kommunizieren: Warum es darauf ankommt

Gerade in der Wissenschaft ist es entscheidend, komplexe Sachverhalte prägnant auf den Punkt zu bringen. Ein gutes Beispiel dafür sind Projekttreffen mit Stakeholdern: Hier müssen Forschungsergebnisse so präsentiert werden, dass auch fachfremde Entscheidungsträger schnell erfassen, worum es geht und welche Konsequenzen sich daraus ergeben.

Ein weiteres Beispiel sind Konferenzen: Forschende konkurrieren um begrenzte Aufmerksamkeitsspannen und müssen in wenigen Minuten überzeugen. Das gelingt nicht allein mit brillanten Inhalten, sondern erfordert auch einen souveränen Auftritt, eine durchdachte Dramaturgie und eine Sprache, die Zusammenhänge greifbar macht.

Präsentieren für den Planeten – wenn es wichtig ist, muss es gut rübergebracht werden

Das Wuppertal Institut ist ein Think Tank und beschäftigt sich mit den drängenden Fragen unserer Zeit: Wie können wir unsere Energie und Ressourcen nachhaltig nutzen? Welche politischen und wirtschaftlichen Weichenstellungen sind nötig, um den Klimawandel zu bremsen? Wie können wir ein gutes Leben für alle ermöglichen? Wie unsere Städte klima- und lebensfreundlicher gestalten?

Das alles ist relevant und spannend – doch wenn die Forschungsergebnisse nicht für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft nachvollziehbar aufbereitet werden, wenn sie nicht ankommen, nicht verstanden werden und nicht inspirieren, dann bleibt ihr Potenzial ungenutzt.

Hier setzt mein viertägiges Präsentationstraining an, das ich für Wissenschaftler*innen des Instituts durchführen durfte. Gemeinsam haben wir Techniken erarbeitet, um komplexe Inhalte verständlich, ansprechend und inspirierend zu vermitteln.

Interaktives, praxisnahes und individuelles Training

Für die Expertinnen und Experten der Forschungseinrichtung habe ich ein modulares Kleingruppentraining angeboten. Wir haben intensiv daran gearbeitet, Präsentationen aus der jeweiligen Projekten so aufzubauen, dass sie im Gedächtnis bleiben, die Folien so zu gestalten, dass sie den Vortrag unterstützen statt zu behindern, und mit Stimme und Storytelling beim Publikum Wirkung zu entfalten.

Ein Blick in die Module:

  • Kernbotschaft entwickeln: Wie bringe ich meine Take-Home-Message auf den Punkt?
  • Visualisierung optimieren: Wie gestalte ich Folien, die unterstützen statt zu überfrachten?
  • Auftritt und Wirkung: Wie gewinne ich mehr Präsenz?
  • Storytelling: Wie erzähle ich von meinen Forschungsergebnissen, sodass Menschen gebannt zuhören?
  • Umgang mit Nervosität: Wie werde ich sicherer und souveräner vor Publikum?

Auch in diesem Training wurde die aktive Zusammenarbeit als besonders wertvoll hervorgehoben. Die Teilnehmer*innen haben eigene, konkrete Präsentationen gehalten und von mir professionelles Feedback und Techniken zur Verbesserung bekommen, die sie gleich in einem geschützten Rahmen ausprobieren konnten. So entstand nicht nur ein individuelles Training, das auf jeden einzelnen Vortrag zugeschnitten war, sondern mit der Zeit auch ein inspirierender Austausch in der gesamten Gruppe über Wissenschaftskommunikation.

Expertise, die wahrgenommen wird

Die Rückmeldungen nach dem Training waren durchweg positiv. (Die einzige kritische Stimme beklagte, dass wir in der kurzen Zeit nicht noch mehr geschafft haben. Auch das deute ich mal als positiv.)

Viele Teilnehmer*innen haben berichtet, dass sie sich jetzt sicherer fühlen, ihre Arbeit zu präsentieren. Ein Teilnehmer sagte sinngemäß, er habe erst durch das Training gemerkt, wie tief er in seinem Thema stecke, und meine Techniken, um auch außerwissenschaftliches Publikum zu erreichen, seien Gold wert.

Besonders geschätzt wurde außerdem die praxisnahe Herangehensweise im Training: Keine trockene Theorie, sondern direkt umsetzbare Tipps anhand realer Fachvorträge.

Fazit: Nachhaltigkeit braucht starke Kommunikation

Es hat mir großen Spaß gemacht, mit engagierten Wissenschaftler*innen zu arbeiten, die nicht bloß Vorträge wie immer halten, sondern wirklich verstanden werden wollen. Denn genau hier liegt der Schlüssel, um Wirkung zu entfalten – ob in der Wissenschaft, in der Industrie, bei Bewerbungen, Projekten oder Pitches: in der Fähigkeit, Wissen so zu transportieren, dass es ankommt. Mein Präsentationstraining hat einen kleinen, aber wichtigen Beitrag dazu geleistet, und ich freue mich, wenn sich Expert*innen auch als Kommunikator*innen verstehen und sich das Handwerkszeug aneignen, um ihre Botschaften nachhaltig rüberzubringen, erst recht, wenn es um relevante Themen geht.

Es ist eine grandiose Kombination: Nachhaltigkeit mit Kommunikation und Storytelling verbinden! Ich freue mich darauf, in Zukunft noch mehr Projekte dieser Art zu begleiten.

Möchten auch Sie Ihre Expertise klar und wirkungsvoll vermitteln?

Ob für Projektpräsentationen, Team-Meetings, Konferenzen oder den Austausch mit Stakeholdern – die besten Ideen verdienen es, verstanden zu werden. Ich unterstütze Sie dabei, Ihre Inhalte präzise, überzeugend und inspirierend zu präsentieren. Kontaktieren Sie mich einfach für ein unverbindliches Beratungsgespräch. Ich freue mich darauf, Sie und Ihr Team zu begleiten.

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