Die Faszination des Schwebens

Allgemein
// 3 Januar 2019
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Astronauten im All sind schwerelos. Doch das dauerhafte Schweben verändert ihren Körper. Wissenschaftlern geben die Veränderungen Rätsel auf, sie sind auch ein Risiko für Reisen zum Mars. Wie lassen sich die Effekte vermeiden?

Im Weltall herrscht Schwerelosigkeit, ein Zustand, den wir aus dem Alltag nicht kennen. Was ist Schwerelosigkeit? Kommt sie auf der Erde vor? Wie kann man sie künstlich erzeugen? Und ist sie ungefährlich? Mediziner beobachten, dass dauerhaftes Schweben den Körper verändert: Astronauten werden größer, ihre Gesichter schwellen an, Knochen werden porös, Muskeln bauen ab. Einige dieser Veränderungen geben Wissenschaftlern Rätsel auf. Dass sich unser Körper an Schwerelosigkeit anpasst, ist außerdem ein Risiko für lange Weltraum-Reisen: Wie kann sichergestellt werden, dass Astronauten, die auf dem Mars landen, fit genug sind auszusteigen und ohne Hilfe plötzlich wieder unter Schwerkraft zu arbeiten? Wissenschaftler untersuchen unter anderem, ob sich die Veränderungen, die Schwerelosigkeit mit sich bringt, durch künstliche Schwerkraft vermeiden oder abmildern lassen.

(Alternativ: Mitschnitt der Sendung als MP3 hier herunterladen.)

03.01.2019
9:05 Uhr
BR 2, radioWissen

Bild: Ashley Bean/Unsplash

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